Ich bin SPD-Mitglied, weil die Sozialdemokratie schon immer für die Interessen der breiten Bevölkerungsmehrheit gekämpft hat.

Andreas Sackreuther
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Rückblick auf 2011, Ausblick auf 2012

Der Wormser SPD-Chef Jens Guth (re.) überreicht die Parteibücher im Beisein des Ortsvereinsvorsitzenden der SPD Worms-Mitte Andreas Gölz (li.) an die neuen Mitglieder Roza Enkvist (2. v. r.), Jacob Aggrey (mitte) und Patrick Mais (2. v. l.).Landtagsabgeordneter Jens Guth zu Gast bei SPD Worms-Mitte

Der Vorsitzende der Wormser SPD ist bei den öffentlichen Vorstandssitzungen der SPD Worms-Mitte ein regelmäßiger und gern gesehener Gast. Gerne nimmt er die Chance war, bei den gut besuchten Treffen vor Mitgliedern, aber auch vor vielen Gästen ohne Parteibuch zu sprechen und ihnen so Einblicke in die aktuellen Geschehnisse aus Stadt- und Landespolitik zu geben.

Immer nimmt er auch Anregungen und Ideen, die im Ortsverein vorher erarbeitet und diskutiert wurden, mit nach Hause. Auch bei der letzten Sitzung konnte man so gemeinsam auf ein erfolg- und ereignisreiches Jahr für die Wormser SPD insgesamt wie auch für ihren Ortsverein im Stadtzentrum zurückblicken.

Nach der Begrüßung durch den Ortsvereinsvorsitzenden Andreas Gölz lobte Guth die bisherige Arbeit und zeigte sich erfreut, dass sich erneut etwa vierzig Sozialdemokraten und Gäste zu der Veranstaltung im Gewölbekeller der Gaststätte „Zum römischen Kaiser" eingefunden hatten: „Es macht wirklich Freude zu sehen, was ihr als SPD-Ortsverein hier in den letzten Monaten auf die Beine gestellt habt. Da ist man gerne Gast bei einer Sitzung", so Guth in seinem einleitenden Grußwort. Im Anschluss wurde dem Wormser SPD-Chef die Aufgabe zuteil, gemeinsam mit Andreas Gölz die Neumitglieder Roza Enkvist, Patrick Mais und Jacob Aggrey in der SPD und ihrem neuen Ortsverein willkommen zu heißen und ihnen das rote Parteibuch zu überreichen.

Bei seiner anschließenden Rede zur Wormser Stadtpolitik konzentrierte sich Guth auf die anstehenden Aufgaben und Pläne. So zeigte er sich optimistisch, dass mit der Hotelgruppe Hilton endlich ein geeigneter Partner gefunden wurde, um das Hotelangebot in Worms auszubauen und somit den Tourismus zu stärken. Dies sei, neben vielen Neuansiedlungen von Firmen in den vergangenen Jahren, ein deutliches Zeichen für eine gute Wirtschaftspolitik der Wormser SPD, die sich auch in der aktuellen Arbeitslosenquote von nur 5,8 % in Worms widerspiegelt. Neben seinen wirtschafts- und arbeitspolitischen Ausführungen stimmte Guth die Sozialdemokraten außerdem auf die künftigen Aufgaben, die sich durch die Teilnahme am Entschuldungsfonds des Landes Rheinland-Pfalz ergäben, ein: „Unser Ziel ist es, die Verschuldung unseres kommunalen Haushalts zurückzufahren. Dafür müssen wir im Rahmen des Entschuldungsfonds selbst schauen, dass wir Ausgaben einsparen, aber auch Mehreinnahmen tätigen. Die Wormserinnen und Wormser können jedoch sicher sein, dass wir bei dieser Aufgabe die soziale Gerechtigkeit nicht aus den Augen verlieren", betonte Jens Guth abschließend.