Ich bin SPD-Mitglied, weil ich von den Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität überzeugt bin und einen Teil dazu beitragen möchte diese in der Gesellschaft zu verankern.

Benedict Becker
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SPD Worms macht sich ein Bild vom Albert-Schulte-Park

SPD Worms macht sich ein Bild vom Albert-Schulte-ParkBelebung als wichtigstes Ziel - Bewerbungskonzept von OB Michael Kissel zur Landesgartenschau richtiger Weg

Ausgangspunkt des Begehung war der Wormser Hauptbahnhof, wo Sascha Heinsdorf von der Kripo Worms, Leiter der zuständigen „AG Park“, den ca. 40 Teilnehmern, bestehend aus vielen SPD-Mitgliedern, Stadträten verschiedener Fraktionen und interessierten Anwohnern, zunächst über die Drogenszene in Worms und die Entwicklung der letzten Monate berichtete und die vielen Fragen der Anwesenden dazu beantwortete. Seit März diesen Jahres war es seitens der Wormser Polizei vermehrt zu Aktionen in der Parkanlage gekommen, mit dem Ziel, die dort seit langem schwelende Drogenproblematik in den Griff zu bekommen und dem bisher stattfindenden Drogentourismus Einhalt zu gebieten. „Zunächst finde ich es bemerkenswert, wie viele Interessierte sich uns angeschlossen haben. Es zeigt, dass die Menschen auch vor schwierigen Themen nicht die Augen verschließen, sondern an den Problemen und deren Lösung interessiert sind.“ so Stefan Weißmann, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Worms-Süd, der auch die Arbeit der Wormser Sicherheitsbehörden lobte: „Wenn man sich die vor Augen führt, wie es hier vor ein paar Monaten noch ausgesehen hat, kann man eine deutliche Besserung der Lage erkennen. Polizei und Stadtverwaltung sind auf dem richtigen Weg.“

Beim anschließenden Gang durch den Park konnten sich die Beteiligten dann selbst ein Bild von der aktuellen Situation in der Grünanlage am Hauptbahnhof machen. Neben der Begehung des gesamten Parks, inklusive des Spiel- und Fußballplatzes, sowie der Grünflächen und des Skateplatzes, wollte man außerdem mit Betroffenen ins Gespräch kommen. Einige der angetroffenen Personen erklärten sich auch zu einer Unterhaltung bereit. Im Verlauf dieser offenen Gespräche berichteten sie von ihren bedrückenden persönlichen Schicksalen, sowie der Entwicklung der letzten Monate in und um den Albert-Schulte-Park aus ihrer Sicht. Dabei zeigten sie Verständnis für die erhöhte Polizeipräsenz und die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner. Auch den hohen Zulauf von auswärtigen Drogenabhängigen in den Monaten vor den Aktionen der „AG Park“ schilderten sie als problematisch. Dieser sei allerdings seitdem weitestgehend zum erliegen gekommen.

Andreas Sackreuther, Vorstandsmitglied des SPD Ortsvereins Worms-Mitte, mahnte an in der Diskussion um die Situation im Albert-Schulte-Park die Betroffenen nicht aus dem Auge zu verlieren: „Natürlich wollen wir alle eine weitere Verbesserung der Sicherheit in unserer Stadt, die bisherigen Zustände hier im Park waren so nicht tragbar. Dennoch sollte man bedenken, dass es sich bei Drogenabhängigen um schwer kranke Menschen handelt, die vor Allem auch Hilfe bedürfen.“ Nach Informationen de Vereins „Mit Jugend gegen Drogen“, zu dem man im Vorfeld der Begehung Kontakt aufgenommen hatte, nehmen in Worms zurzeit mehr als 400 Menschen mit verschiedensten Drogenproblemen die Angebote der Beratungsstellen war, die Dunkelziffer der Abhängigen wird als deutlich höher eingeschätzt. „Wir werden uns weiter über dieses Thema informieren und uns dafür einsetzen, dass eine bedarfsgerechte Betreuung vor allem schwerstabhängiger Menschen gewährleistet werden kann. Neben Prävention und polizeilichen Maßnahmen muss auch Hilfe für die bereits Betroffenen weiterhin Teil eines wirksamen Konzepts sein.“ so Sackreuther weiter.

Zu dem Ziel, den Park in Zukunft wieder zu einem Teil des Stadtlebens zu machen, äußerte sich Andreas Gölz, Vorsitzender der SPD Worms-Mitte: „Ganz wichtig ist nun eine Belebung des Albert Schulte Parks. Wir haben hier eine wirklich schöne Grünanlage mitten in Worms. Man muss sich Gedanken machen, wie diese für die Menschen in unserer Stadt wieder nutzbar gemacht werden kann. Daher ist der Vorschlag von OB Michael Kissel zur Einbindung in das Konzept zur Landesgartenschau Bewerbung sehr lobenswert. “

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