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Stadtführung am 14.06.2008

StadtführungDorothé Mainz begrüßte die anwesenden Vorstandsmitglieder sowie die Gäste vor dem Rathaus an der hier vorübergehend untergebrachten „Touristinfo“. Die Bege-hung bzw. Stadtführung sollte dazu dienen, den Teilnehmern die Stadt aus dem Blickwinkel des Touristen etwas näher zu bringen.
Mehr Bilder zu diesem Artikel finden Sie in unserer Galerie unter dem folgenden Link.

Teilnehmende Personen:

Herr Jens Guth

Guido Fronhäuser

Herr Uwe Groß

Frau Dorothe´ Mainz

Herr Alexander Kropp

Frau Maria Storf-Felden, Stadtführerin

Herr Hans Cziumplik

 

Frau Storf-Felden erläuterte, dass der Dom mit seinem Barockaltar nach wie vor die Hauptattraktion von Worms sei. Frau Storf-Felden tut sich schwer, Worms als älteste Stadt Deutschlands zu bezeichnen, da eine gewisse Erwartungshaltung geweckt würde, die aufgrund der Nachkriegsbebauung nicht erfüllt werden kann. Allgemein wird Worms deshalb als „… eine der ältesten Städte…“ im Sinne einer mittelalterli-chen Stadt genannt.

 

Die Nibelungen seien den Besuchern im Hinterkopf präsent, jedoch nicht an erster Stelle. Hier tauchen meist erst am Schluss der Führung Fragen zum Thema auf.

 

Über den Umfang des ehemaligen Bistums Worms sind viele überrascht, da dies bis weit nach Bad Wimpfen im östlichen und Landstuhl im westlichen Bereich reichte und vom damaligen Einfluß der Stadt zeugt. Das Bistum Worms wurde um 1800 auf-gelöst.

 

Das ehemalige Rathaus stand an Stelle der jetzigen Dreifaltigkeitskirche und dem Haus zur Münze (Stadtbibliothek). Im pfälzischen Erbfolgekrieg wurde es 1689 zer-stört und die jetzige „lutherische“ Dreifaltigkeitskirche und das Haus zur Münze auf-gebaut, wobei letzteres ein neues Nachkriegsgebäude ist. Die neue Fenstergestal-tung der Stadtbibliothek wurde diskutiert und nicht ganz angemessen empfunden.

 

Ebenso wurden die Meinungen zum gegenüberliegenden Volksbankgebäude ausge-tauscht. Der allgemeine Tenor war, dass hier ein Gebäude städtebaulich notwendig war, ein Gebäude seiner Zeit. Jedoch die „Zahnlücke“ zur Tiefgarage hin müsse ge-schlossen werden.

 

 

Sehr gut wird von den Touristen der Siegfriedbrunnen angenommen. Dies konnte man selbst feststellen, da die Bänke ringsum besetzt waren.

 

Ein Problem stellt der Fußübergang zwischen Siegfriedbrunnen und Neumarkt dar. Auch die Teilnehmer des Rundgangs konnten feststellen, dass hier ein reger Touris-tenstrom über die Hagenstraße wechselt und es mit den Kraftfahrzeugen trotz 20 km-Zone zu Problemen kommt. Im Allgemeinen kann man feststellen, dass hier zwar mit niedrigerer Geschwindigkeit gefahren wird, jedoch scheinen dies immer noch als 20km/h zu sein. Eigentlich sollte die Fläche zwischen Dreifaltigkeitskirche, Haus zur Münze und Volksbank eine platzartige Gestaltung darstellen. Diese wird jedoch durch lange „illegalen“ Parkzeilen vom Haus zur Münze bis zum Eiskiosk Vannini gestört, wobei vermutlich dieser „Straßeneffekt“ wieder zur Erhöhung der Geschwin-digkeit führt. Als positives Beispiel wurde aus Speyer der Domplatz genannt, wo trotz Hauptverkehrsachse mit niedriger Geschwindigkeit gefahren wird und ebenso Kreu-zungssituationen mit Touristenströmen stattfinden und keine Konflikte erkennbar sind.

 

Der nächste Anlaufpunkt war die Fläche zwischen dem Ofengeschäft Horn und dem Volksbankgebäude. Bemängelt wurde hier ein wilder Parksuchverkehr, und auch ruhender Verkehr welcher die Nibelungenskulpturen auf der Grünfläche fast ver-deckt. Weiterhin sei auch die optische Situation zur Hinterbühne der Nibelungenfest-spiele sehr unbefriedigend. Gerade hier herrscht, wie man feststellen konnte, reger Touristenfußgängerverkehr. Ein Vorschlag wäre, hier einen Bauzaun mit einem schwarzen Gewebe blickdicht zu bespannen.

 

Der südliche Domvorplatz war ein weiterer Anlaufpunkt. Auch hier war eine ganze Schar Touristen anzutreffen, die sich vor dem Portal für Fotos postierten und auch in den Dom hineingingen. Von hier aus konnte man die Fläche am „Glaskopf“ gut ein-sehen, und allgemein wurde zugestimmt, dass hier eine Bebauung städtebaulich sinnvoll ist. Auch die Höhe des Gebäudes überdecke keinesfalls eine „Blickachse“. Es wurde vorgeschlagen, sogar mit dem Gebäude noch etwas breiter als der vor-handene Parkplatz in Richtung Dechaneigasse zu gehen, um hier die alte Gassen-wirkung wieder etwas herzustellen. Der Blick auf die Türme der Magnuskirche und des Andreasstifts würden hierbei nicht gestört. Allgemein wurde die Bebauung des Glaskopfes als wichtig empfunden.

 

Ein großen Lob von allen Beteiligten ging an das von „Rotary Worms“ aus Anlass des Jubiläums gestiftete Dom-Tastmodell. Frau Storf-Felden betonte, dass dies ein großer Anziehungspunkt vor der eigentlichen Besichtung des Doms sei. Man konnte vor Ort auch feststellen, dass das Modell als Vordergrund für Fotosouvenirs tatsäch-lich genutzt wird.

 

 

Der Weckerlingplatz war ausnahmsweise autofrei. Frau Storf-Felden wünscht sich hier einen Omnibushalt für ältere Touristen, die oft nicht mehr gehfähig seien und

den Dom besichtigen möchten. Vielleicht sei dadurch auch eine Belebung des Mu-seumsbesuches zu erreichen.

 

Im Anschluss an die Führung wurde das Stadtmodell im Andreasstift besucht. Das von der verstorbenen Architektin Lieselotte Blank der Stadt Worms gestiftete Modell fand allgemein große Bewunderung und Aufmerksamkeit. Das Modell wir seitens der Stadtführung genutzt um den Besuchern das „Alte“ Worms näherzubringen.

 

Das Modell war auch der Schlusspunkt einer interessanten und aufschlussreichen Stadtführung, wenn auch zeitlich nur ein Teilbereich der Stadt zu besichtigen war. Allgemein war das Interesse groß den Rundgang in dieser Art fortzusetzen.

Frau Mainz bedankte sich herzlich bei den Mitgliedern und Gästen, besonders bei Frau Storf-Felden für Ihr Engagement.

 

 

 

 

Worms, den 18.06.2008

Verfasser Hans Cziumplik

 

 

 

 

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